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REVIEWS

Bleu StrongRelation JnA 4710 ****

 

Miles' "Aura" was one of the few interesting records he made after "Bitches Brew".

If he'd made "Aura" in the mid 70s, he might have ended up sounding like this serious

& often beautiful music from a highly refined Austrian trio.

Categorisation can be difficult in an era of musical cross fertilisation, & iTunes classify this group as "indie rock".

I see it as contemporary European Jazz, with a hint of the melodic improvisations

of Rainer Patack, who broadcast on Radio Three's "Jazz Today", as well as recording with ZZTopp.

Labels can be a source of annoyance even to us purists, so let's just say that this is, in the main, fine European jazz

characterised by a brooding sensiblity, & using a variety of instruments, including tuba, electric dulcimer,

& assorted percussion as a backdrop for Lorez Raab's thoughtful trumpet playing.

Much of the music is beautiful, but there is one dud track where the musicians seem to be lost ,"Uhudler" ,

This is more than compensated for by the such gems as "Muscat Bleu" & "Down the MilkyWay" which seem to exist in frozen time.

Far from the mainstream, but original sounds & fine musicianship.

Martin Bright. UK-Jazz-Radio

 

 

 

 

"STRONG RELATION" ist experimentelle Musik ohne verstörendes Moment. Das Album scheint einem jazzaffinem Freaklabor entschlüpft, das aufregend individuell und soundkompetent mit den Möglichkeiten undogmatischer Traditionsverarbeitung jongliert. Ralf Dombrowski

 

aus "LAUT.STARK" (D) - Februar 2010

Mit sicherem Händchen erkennt das Mannheimer Label Jazz'n'Arts Potentiale von Künstlern und bietet exzellenten Hoffnungsträgern eines jungen, modernen Jazz eine Plattform. Diese nutzt etwa der österreichische Trompeter und Komponist Lorenz Raab, um sein Trio Bleu in Deutschland zu präsentieren. wird dabei von den Säulen Spielwitz und Intuition getragen.

Für das Deutschlanddebüt "Strong Relation" geht der bereits zweifach mit dem Hans-Koller-Preis Geehrte samt seinen Kollegen Ali Angerer und Rainer Deixler an den Start. Insgesamt 13 Instrumente schleppen die Musiker durch die Landschaft. 

Angefangen bei herkömmlichen Klangerzeugern wie Schlagzeug, Trompete oder Flügelhorn, über eine Tuba als Bass, hat das Trio u.a. auch ein Harmonium, verschiedene Muscheln, ein Elektro-Dulcimer, eine Kantele und eine Udu im Gepäck. Und ebenso variabel wie das Instrumentarium zeigt sich die Musik.

Vielfalt und Kreativität heißen die Zauberworte. Ob es Jazz, World, Pop oder Avantgarde heißt, spielt dabei keine Rolle, denn der Facettenreichtum straft alle Kategorisierungsversuche Lügen. Bleu zaubern Klangbilder von außergewöhnlicher Schönheit und Anmut - irgendwo zwischen Nils Petter Molvaer, Markus Stockhausen und Rabih Abou-Khalil. 

Die Alpenländer holen ihr Publikum dort ab, wo das Ego in den Hintergrund rückt, um das Ganze zu betonen. Wo Jazz auf Pop, Rock, Volksmusik und Avantgarde trifft. Wo auf Grooves und Beats Wert gelegt wird - und auf klangverliebte Gestaltungskunst. Denn in Pink Floyd'schen Ausmaßen abwechslungsreich und spannend gestaltet sich die Gesamtdramaturgie, die wider besseren Wissens den Eindruck eines Konzeptalbums vermittelt.

Ganz ohne das "Thema-Solo-Thema-Ding zu strapazieren oder anderswie unsere Hörgewohnheiten zu bestätigen" (Thomas Siffling), ist der Output Bleus für eine junge, aufgeschlossene Musikgeneration ebenso interessant, wie für alte Jazzhaudegen.

 

 

 

 

 

Frischer Wind

 

Manchmal muss man an die Weiten der asiatischen Steppe denken, wenn schräg dengelnde Stahlsaiten auf verschliffene Trompetentöne treffen - dabei kommt das Trio Bleu aus Österreich und besteht schon seit zehn Jahren. Doch auf auf seiner dritten CD „Bleu“ (Jazz‘n‘Arts/inakustik) klingt es ungewöhnlich wie eh und je. „Wir haben experimentiert,“ bestätigt Trompeter Lorenz Raab. „Im Studio kann man das ja. Im Gegensatz zu den ersten beiden Platten, die wir mehr oder weniger live aufgenommen haben, haben wir diesmal auch mit Overdubs gearbeitet. Das sollte auch ein bisschen frischen Wind ins Trio bringen.“ Den hört man in einem Stück wie „Down The Milkyway“ auch deutlich rauschen, wo Ali Angerer auf seinem elektrischen Dulcimer - in Österreich sagt man schlicht Hackbrett dazu - mit sich um die Wette spielt. „Ali kannte ich als Tubisten,“ erzählt Lorenz Raab, „aber das Hackbrett hat er damals gleich mitgebracht.“ Die ungewöhnliche Besetzung ist es aber nicht allein, die Bleu so elektrisierend klingen lässt, es ist auch die Lust der drei Musiker - Dritter im Bunde ist der Schlagzeuger Rainer Deixler -, sich ins volle musikalische Risiko zu stürzen. Zu den diversen Schlaginstrumenten, zu Tuba, Trompete, Flügelhorn und Hackbrett gesellt sich nun auch noch das von Lorenz Raab gespielte Harmonium und so manche geblasene Muschel. „Mit dem Harmonium sind wir uns noch nicht so sicher,“ meint Raab trocken, „das ist schon eine arge Schlepperei.“ Raab wurde für seine vielfältigen Projekte schon vor fünf Jahren mit dem renommierten Hans-Koller-Preis ausgezeichnet und ist außerdem erster Trompeter der Wiener Volksoper. Doch erste Priorität genießt bei ihm wie bei seinen Mitmusikern Bleu - und das kann man hören. Die unorthodoxen Rhythmen, die die Band benutzt, klingen leicht und transparent, was auch an der wie hingetupften Spielweise von Rainer Deixler liegt. „Da ist nichts nachbearbeitet,“ meint Lorenz Raab stolz. „Rainer spielt so minimalistisch.“ Rolf Thomas - Jazzthing

 

 

 

„Dies ist eine großartige Zeit für die Trompete“, konstatierte Dave Douglas. Als einer der Besten seines Fachs weiß er genau, wovon er spricht. Im Windschatten von Chet Baker und Miles Davis wird ein Instrument neu positioniert, das dem humanen Gesang am nächsten ist. In voller Breitseite zwischen spitzen Attacken und schwelgerischer Melancholie meldet sich die nächste Generation. Höchstens dem immer noch und immer mehr anhaltenden Sängerinnen-Boom ist das vergleichbar. Allenthalben neue Namen. Da bedarf es schon originärer Fähigkeiten und unverwechselbarer Konzepte, will man sich im diesem Kontext abheben. 

 

Der Österreicher Lorenz Raab (Jahrgang 75) verfügt über beides in ganz außerordentlichem Maß. Auch deswegen hat er es gar nicht nötig, das orthodoxe Thema-Solo-Thema-Ding zu strapazieren oder anderswie unsere Hörgewohnheiten zu bestätigen. Vielmehr flirtet er mit Jazz, Pop und Rock, mit Groove und Beats, mit Klassik und Volksmusik sogar, wie man das so noch nicht gehört hat. Im Ergebnis entsteht etwas unbedingt Zeitgemäßes, das überraschend eingängig ist, originell und unverbraucht. Daheim bekam Raab dafür 2003 und 2004 gleich zweimal den renommierten Hans Koller-Preis, trat auf wichtigen Festivals auf und ist enorm nachgefragt bei den Kollegen. 

 

Lorenz Raab wuchs als Sohn eines Kapellmeisters in Oberösterreich auf, heute ist er erster Trompeter der Wiener Volksoper. Unter Granden wie Kent Nagano, Claudio Abbado oder Pierre Boulez praktizierte er Disziplin im Dienste einer Sache. Die Freiheit der Improvisation aber lotet er in eigenen Bands aus, die über die Jahre stabil geblieben sind. Gern besetzt er sie ungewöhnlich. In seiner „:XY Band“ zum Beispiel versammelt er neben sich zwei Kontrabässe, Drums und Zither. Gern führt er das Ganze in die Nähe des Rock und lässt es mit moderner DJ-Technik verfremden. „Zoé“ heißt das Oktett, in dem er seine beiden Bands zusammenführt: :XY und BLEU. Routine und Redundanz sind ihm fremd, deswegen sind seine Projekte so erfrischend neben jeder Szene-Hermetik. 

 

Immer neue Klangbilder interessieren ihn. Und man wird lange suchen müssen, will man eine Formation finden, die Überraschendes und wie selbstverständlich Schönes mit so anmutiger Leichtigkeit fusioniert wie sein Trio BLEU. Zehn Jahre schon existiert das Trio mit Drummer und Perkussionist Rainer Deixler und Ali Angerer an Tuba und Dulcimer. Dies ist ihre dritte CD. Immer weiter hat sich das Zusammenspiel verfeinert. Die Besetzung ist unorthodox, was man hört, ist frappierend stringent, von wundervoller Transparenz und Leichtigkeit. Das lässt einem gar nicht erst die Zeit, über die sonderbare Instrumentierung nachzudenken. 

 

Diese Musik besteht vom Start weg als Unikat. Und sie vergisst ihren Hörer nicht. Im Gegenteil. Weite Melodieschleifen, haben ihren festen Grund, von dem sie abheben können. Power und Poesie changieren ineinander. Die Atmosphären sind offen, nichts ist zugestellt mit Überflüssigem. Die Dramaturgie ist abwechslungsreich und spannend, ohne je beliebig zu werden. Eins geht aus dem anderen hervor, wird gespeist aus einem Füllhorn kurzweiligen und scheinbar unerschöpflichen Spielwitzes. Das braucht keine revolutionäre Attitüde und ist dennoch neu neben jedem Mainstream.

 

Das ist populäre, klar einleuchtende, ungeschwätzige Musik, die ohne Klischees auskommt. Einerlei ob es zur traumverlorenen Ballade zusammenrückt, von intensivem Groove getrieben wird oder die tiefe Tuba auf die Tube drückt, das öffnet Türen zu neuen Räumen, in denen der Hörer nicht als Fremder steht, sondern sich als staunender Gast umgehend wohlfühlt. Lorenz Raab brilliert auf Trompete und Flügelhorn, er brilliert aber auch als großartiger Gestalter einleuchtender Klangarchitekturen, die ohne Vergleich sind. Diese Souveränität ist berückend und faszinierend. Sie macht diese Aufnahme zu etwas sehr Besonderem, zu einem unverhofften Kleinod, das wächst und wächst mit jedem Hören.

 

 

 

 

BLEU, ein Trio bestehend aus Lorenz Raab (tp, flgh), Ali Angerer (tuba), und Rainer Deixler (dr, perc) betätigen sich als intensive Landschaftsmaler. Auf ihrer Reise vollführen sie Wüstentänze, tauchen in tiefe Täler, entsteigen den Niederungen, begegnen einander, innerhalb weiter und eng gezogener Kreise, nahe der Sonne. Bleu ist eine Platte voll lyrischer Ausgeglichenheit und Wärme. Bleu wirkt zu einem gewissen Teil meditativ, aber nicht fad. Bei näherer Behörung lassen Raab, Angerer und Deixler im Umgang mit ihren Intepretationen, Variationen, Improvisationen genügend Raum für den ganz persönlichen Zugang zu ihrem Opus und wenn Sie Lust haben, werden auch Sie ihn finden. Christian Bakony - "JAZZZEIT" - Oktober 2001

 

 

 

 

 

BLEU, das neuformierte oberösterreichische Trio, macht Musik für die Dämmer-, die „blaue“ Stunde. Irgendwo zwischen Tag und Nacht, da ruht der Geist, hängt Gedanken nach, und ist trotz aller introspektiver Melancholie wach und präsent. Lorenz Raab (Trompete/Flügelhorn), Ali Angerer (Tuba/Dulcimer) und Rainer Deixler(Percussion) haben die Assoziationen des Wortes „bleu“ gleichsam mit einem Chill-out-Soundtrack unterlegt, der sich mit ECM-kompatibler Ästherik freilich nicht begnügen will. Es sind flüchtige Stimmungsbilder, rasch hingeworfene Gedanken-Skizzen, die hier das Ohr erreichen, und die unter der Oberfläche doch ein breites Farb- und Stilspektrum andeuten. Angerer legt eimal wirkungsvolle, andächtige Bordun-Töne unter die schlüssigen, lyrisch versponnenen Linien Lorenz Raabs, dann wieder deutet er musikantische Urigkeit an oder gestaltet mettalisch flirrende Sound-Felder am Dulcimer. Rainer Deixler funkige Allusionen, Tabla und Kalimba ins Spiel, trotz aller Reduktion der Mittel entstehen so auch in frei improvisierten Miniaturen („Knave“,“La Linea) interaktiv höchst konzentrierte Klangfarbenmelodien. Insbesondere Lorenz Raab, im Brotberuf Trompeter im Philharmonischen Staatsorchester Bremen, bestätigt seinen Ruf als eines der wichtigsten österreichischen Improvisationstalente seines Instruments. Bleu bedeutet Musik für Leute, die innerlich ruhig sind, und solche, die es werden wollen. Andreas Felber - "CONCERTO" – Jän/Feb 2002

 

 

 

 

Die Weite des Ozeans oder das unendliche Firmament: Die Farbe Blau ist wohl eine der dominierendsten Erscheinungen der Welt. Es dürfte wohl kein Zufall sein, dass sich die beteiligen Musiker dieses Phänomen als Namen für ihr Projekt ausgesucht haben. Denn in den Stücken von BLEU trifft man auf weite, flächige Soundscapes, die sich fortdauernd verändern und auf unterschiedlichste Art miteinander in Verbindung stehen bzw. ineinander übergehen. Das Klanggeschehen vermittelt den Eindruck nahezu freischwebender musikalischer Leichtigkeit und traumwandlerischer Logik. Angesichts der mitwirkenden Musiker braucht wohl nicht besonders betont zu werden, dass es sich bei BLEU selbstverständlich nicht im Entferntesten um banale Kaufhaus-Esoterikmusik für derzeit trendige "Reserveyogis" handelt, sondern ganz im Gegenteil unüberhörbar hoher Wert auf detailreiche, hochexpressive und exakt-schlüssige Linienführung gelegt wird. Musik zur aufmerksamen Entspannung und zur entspannten Aufmerksamkeit. Gefühlsbetont und tiefgründig! Thomas Haderlapp - Progammzeitschrift Porgy&Bess

 

 

 

 

 

Experimentelle Klangwelten

Mit einem bemerkenswerten Konzert in Neustadtl/Donau wartete "Jakob es ist Herbst" auf. Das renommierte, von der Fachwelt in höchsten Tönen gepriesene Trio "Ensemble Bleu" streute am Tag vor dem Nationalfeiertag von Beginn an impressionistische Klangsplitter aus: Keine groben Gesten der Verwegenheit, vielmehr der Versuch, alles Grobstoffliche aufzulösen, zugunsten eines attraktiv schwebenden, lyrischen Klangbildes. Das überaus improvisationsfreudige Ensemble: Lorenz Raab (Trompete, Flügelhorn), Ali Angerer (Tuba, Elektro-Dulcimer) und Rainer Deixler (Schlagzeug, Percussion) begeistert durch die besonnene Art mit Klang und Raum umzugehen, beredte flächige Sounds zu setzen und durch kreativen Spielwitz und mutiger Improvisation außergewöhnliche Akzente hervorzurufen. Die experimentelle, attraktive Privatsprache zeitgenössischer Interpretation wird dabei von den Säulen Spielwitz und Intuition getragen.    Leopold Kogler - NÖN 45/2003

 

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